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KERASAL®-Verfahren
Anwendungsbeispiel
Betontechnologie
Verarbeitung

Die Betontechnologie

Für die Instandsetzung und Beschichtung von schadhaften Betonoberflächen in Trinkwasserbehältern bietet sich an, systemkonform einen Spritzbeton zu verwenden, der zur Erfüllung der o.g. Anforderungen in seiner Zusammensetzung einer hochdichten Packung entspricht. Bei der Entwicklung des KERASAL®Microsilica-Spritzmörtels wurde dieses Prinzip berücksichtigt. Unter Verwendung von geeigneten Zementen, Zuschlägen mit optimaler Kornabstufung sowie anorganischen Zusatzstoffen wie Microsilica (Silicafume) als Füller und zur Nutzung der puzzolanischen Wirkung wird ein hochfester und hochdichter Spritzbeton hergestellt. Aus mikrobiologischen Gründen wird auf organische Zusätze oder Zusatzmittel verzichtet. Durch Verwendung von Feinstanteilen wie Silicafume werden die Kohäsionskräfte des Frischbetons erhöht und damit der Rückprall stark reduziert. Microsilica ist ein feinstkörniger, anorganischer, weitgehend amorpher Betonzusatzstoff nach DIN 1045, der bei der Silizium-Produktion durch Abfiltern der Rauchgase anfällt. Der gewonnene Silikastaub (Silicafume) besteht zu ca. 95 % aus Siliziumdioxid. Microsilica bewirkt eine zusätzliche Zementsteinbildung. Aus leichtlöslichem Calciumhydroxid wird schwerlösliches Calcium-Silicat-Hydrat (C-S-H) gebildet, was zu einer erheblichen Erhöhung von Druckfestigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Hydrolyse führt.